In der Welt der optischen Transceiver gibt es zwei Parameter, die oft übersehen werden, aber für die Systemleistung absolut entscheidend sind:EmpfängerempfindlichkeitUndÜberlastungspunktDiese Spezifikationen definieren die Betriebsgrenzen der Empfangsfähigkeit eines Moduls und beeinflussen direkt die Verbindungsstabilität, die Signalintegrität und die Systemzuverlässigkeit.
Bei ESOPTIC betrachten wir Empfängerempfindlichkeit und Überlastungspunkt nicht nur als Zahlen in einem Datenblatt, sondern als wesentliche Designüberlegungen, die fest in unseren Qualitätssicherungsprozess integriert sind. Ob Hyperscale-Rechenzentrum oder Metro-Zugangsnetz – das Verständnis dieser beiden Werte ist der Schlüssel zur Leistungsoptimierung.

Was ist Empfängerempfindlichkeit?
EmpfängerempfindlichkeitDie Empfindlichkeit bezeichnet die minimale optische Leistung, die der Empfänger eines Transceivers bei einer vorgegebenen Bitfehlerrate (BER) von typischerweise ≤ 10⁻¹² aufnehmen kann. Ein niedrigerer Wert für die Empfängerempfindlichkeit (z. B. -16 dBm) bedeutet eine höhere Fähigkeit zum Empfang schwächerer optischer Signale. Dies ist besonders wichtig für Module mit großer Reichweite, bei denen eine Signaldämpfung unvermeidbar ist.
Bei den 10G-, 25G- und 100G-Produktlinien von ESOPTIC wird die Empfängerempfindlichkeit durch strenge optische Tests präzise kontrolliert, um optimale Leistung unter realen Bedingungen zu gewährleisten. Unsere Module sind auf hohe Empfindlichkeit ausgelegt und ermöglichen so größere Übertragungsdistanzen ohne Verstärker.
Was ist der Überlastungspunkt?
DerÜberlastungspunktDer Überlastungspunkt ist die maximale optische Eingangsleistung, die ein Empfänger tolerieren kann, bevor Verzerrungen oder Fehler auftreten. Im Gegensatz zur Empfindlichkeit, bei der ein niedrigerer Wert besser ist, erfordert der Überlastungspunkt ein sorgfältiges Abwägen: Ist er zu niedrig, wird das Modul anfällig für kurzreichweitige, leistungsstarke Signale; ist er zu hoch, wird die Empfindlichkeit beeinträchtigt.
Ein gut konzipierter optischer Empfänger sollte über eine ausreichende Überlastreserve verfügen, insbesondere in Umgebungen wie Rechenzentren, wo die Glasfaserstrecken kurz und die Sendeleistung hoch ist. ESOPTIC stellt sicher, dass der Überlastpunkt jedes Transceivers validiert wird, um unterschiedliche Link-Budgets zuverlässig zu bewältigen.
In welcher Beziehung stehen sie zueinander?
DerEmpfängerempfindlichkeitUndÜberlastungspunktZusammen definieren sie die Eigenschaften eines TransceiversDynamikbereich—der sichere Betriebsbereich für die Eingangsleistung. Ein größerer Dynamikbereich bedeutet eine bessere Toleranz gegenüber Schwankungen im optischen Pfad, wie z. B. Faserverlusten oder Steckverbinderverschleiß.
Bei ESOPTIC entwickeln unsere Ingenieurteams Transceiver mit einem ausgewogenen Dynamikbereich, der auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten ist – ob SR-Module für kurze Reichweiten oder ZR-Varianten für lange Reichweiten – und gewährleisten so Robustheit von einer Empfindlichkeit von -16 dBm bis hin zu Überlastgrenzen von 0 dBm.

Häufig gestellte Fragen zu Empfängerempfindlichkeit und Überlastungspunkt
Frage 1: Was passiert, wenn das Signal unterhalb der Empfindlichkeit des Empfängers liegt?
A1: Wenn die optische Leistung unter die Empfindlichkeit des Empfängers fällt, kann der Transceiver das Signal möglicherweise nicht korrekt dekodieren, was zu hohen Bitfehlerraten oder einem vollständigen Datenverlust führt.
Frage 2: Kann ich einen Dämpfungsregler verwenden, um eine Überlastung zu vermeiden?
A2: Ja, bei Anwendungen mit kurzer Reichweite, bei denen die Sendeleistung zu hoch ist, werden üblicherweise optische Dämpfungsglieder eingesetzt, um ein Überschreiten des Überlastungspunktes des Empfängers zu verhindern.
Frage 3: Ist eine höhere Empfindlichkeit immer vorzuziehen?
A3: Nicht immer. Eine höhere Empfindlichkeit ist bei größeren Reichweiten hilfreich, muss aber mit einem angemessenen Überlastungspunkt ausgeglichen werden. Ein hochempfindliches Modul kann bei kurzen Verbindungen anfälliger für Überlastung sein.
Frage 4: Was ist die typische Empfängerempfindlichkeit für 10G-Module?
A4: Die meisten 10G SFP+ Module haben eine Empfängerempfindlichkeit von etwa -14,4 dBm, wobei diese je nach Standard und Anwendung variiert.
Frage 5: Wie stellt ESOPTIC die Leistungsfähigkeit des Empfängers sicher?
A5: ESOPTIC führt zu 100 % eine Validierung der optischen Leistung durch, einschließlich BER-Tests und Augendiagrammanalysen, um sicherzustellen, dass jedes Modul die veröffentlichten Spezifikationen für Empfängerempfindlichkeit und Überlastfähigkeit erfüllt oder übertrifft.
Von Glasfaseranschlüssen bis hin zu Hochgeschwindigkeits-Cloud-Infrastrukturen – ESOPTIC setzt sich weiterhin dafür ein, Transceiver mit optimierter Empfängerempfindlichkeit und Überlastungspunkten bereitzustellen, um den Anforderungen der Netzwerke der nächsten Generation gerecht zu werden.
Egal ob Sie ein 100G-Backbone oder eine 10G-Aggregationsschicht planen, diese Spezifikationen sollten niemals vernachlässigt werden – sie sind das Herzstück der optischen Zuverlässigkeit.











